Impressionen

Gästebuch

Adresse

Jörgelehof

Fam. Heinrich Parigger
Gesennen 4
39040 Ratschings / Ridnaun

Mobil +39 348 5224561

info@joergelehof.info

Wetter

Ridnaun
21. Februar 2018, 02:06
Schneeschauer
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-2°C
Gefühlte Temperatur: -2°C
Luftfeuchtigkeit: 44%
Wind: 1 m/s NNO
Sonnenaufgang: 7:08
Sonnenuntergang: 17:47
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Der Jörgelehof

Der Standort unseres Hofes wurde bereits im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. “Der Jörgelehof“ befindet sich seit 5 Generationen im Besitz der Familie Parigger. Im Jahr 2049 erhält dieser die Erburkunde. Das heißt, wenn sich der Hof 200 Jahre lang im Besitz derselben Familie befindet, wird er zum Erbhof. Zur Zeit schreiben Heinrich, Ingrid, Franziska, Maximilian und Judith an der Hofgeschichte.

Bestaunen Sie, speziell im Bauernhaus, das alte Mauerwerk. Teilweise 60 cm dicke Mauern umfassen das Wohngebäude. Stellen Sie sich vor, wie so ein Haus vor einigen hundert Jahren in Schwerstarbeit erbaut wurde. Die Steine wurden mit Sicherheit von den umliegenden Wiesen und Feldern zusammengetragen. LKW, Traktoren und Kräne standen zu der Zeit den Bauersleuten nicht zur Verfügung. Ein Pferd mit Karren und Manneskraft waren die einzigen Hilfsmittel beim Bau eines Hauses.

Die Küche zeugt heute noch von der alten Baukunst unserer Ahnen. Da sie als Selchküche zum Speck selchen (räuchern) verwendet wurde, bekam sie bei der Erbauung ein rundes Gewölbe. Im Flur kann man noch die Verriegelungstaktik von Türen bewundern.

Eine alte Speiseglocke dient in unserem Hause als Türglocke. Speiseglocke?? Vielerorts wurden auf den Dächern der Bauernhäuser Speiseglocken mit einem kleinen Glockenturm angebracht. Da die Höfe von vielen Knechten und Mägden bearbeitet wurden, bediente man sich der Glocken auf dem Dach, um alle zum Mittagessen zu rufen.

Den Großteil von „Gesennen“ füllen die drei Höfe, Jörgelehof, Temblhof und Veiterhof aus. Da von den Bergen oberhalb Gesennen im Sommer bei viel Regen und in schneereichen Wintern Lawinen ins Tal donnerten, wurden die Wiesen manchmal sehr in Mitleidenschaft gezogen. Damit aber nicht ein Bauer alleine großen Schaden erleiden musste, wurden die Wiesen in viele Kleinere aufgeteilt. So wurden die Umweltschäden für jeden einzelnen Bauer leichter ertragbar. Dadurch kam der Jörgelehof in den Besitz von 17 Wiesen. So viele Wiesen sind jedoch bei der Heuarbeit weniger angenehm zu bearbeiten.

Von ihnen stammt unser gesamtes Heu, das zweimal im Sommer gemäht wird. Der erste Schnitt wird Heu und der zweite wird „Gruamat“ genannt.

Im Herbst dürfen die Kühe auf den Wiesen weiden, und somit die restlichen schönen Herbsttage in der frischen Luft verbringen.